Meer Aktuelles

Johanniter Kirche 
Feldkirch Marktgasse 1 
11.07. und 10.08.2019 11:11 11min 
"water - elixir of life" 
soundwaves and waterpeace circles 
Performance: vocal and movement by Verena Wohlrab


Johanniter Kirche 
Feldkirch Marktgasse 1 
12.06.2019 11:11 11min 
"water - elixir of life" 
soundwaves and waterpeace circles
Performance: vocal and movement by Verena Wohlrab



Johanniter Kirche 
Feldkirch Marktgasse 1
11.05.2019  11:11  11min
"water - elixir of life"
Klangwellen und Friedenskreise 
Performance: vocal and movement by Verena Wohlrab
 


KOLLEKTIV Raum für Fotografie & Tanz

maurachgasse 1 BREGENZ
13.04.2019 Vernissage von Sarah Mistur
Wasser - unser Lebenselixier, chapter 1: Winter: Schnee und Eiskristalle
performance: Verena Wohlrab
music: Chris Darnhofer






Tanz vor Ort, meer zu Tanz vor Ort / netzwerktanz
Theater KOSMOS 
7.04.2019 16:00

7 min Präsentation des Stückes, 
Wasser unser Lebenselixier, Chapter 1: Winter: Schnee und Eiskristalle
Choreografie + Tanz: Verena Wohlrab         Musiker: Chris Darnhofer  
 

 


Site specific dance "Wasser unser Lebenselixier"

ARTprOjekt      2018 - 2020

Natur und Kunst, Wasser und Leben. 
Unsere Erde ist vernetzt durch ein Wassersystem, welches die  ganze Erdoberfläche mit feinen        Adern durchzieht. Eine dieser Adern ist auch die Lutz. Ein Fluss,der seinen Anfang im Gebirge       Vorarlbergs nimmt. Seine Quelle fließt, gespeist von mehreren Zuflüssen durch den Talgraben des     Großen Walsertals in die Ill, die wiederum in den Rhein fließt,um dann weit über Grenzen hinweg im  Meer, der Nordsee, zu münden.

In diesem Projekt widme ich mich der Interaktion mit dem Element Wasser und werde seinem Lauf von   der Quelle der Lutz bis nach Feldkirch folgen. Nach umfassenden Recherchen im Winter, im Frühling   und im Sommer sind im Herbst öffentliche Performances an der Vereinigungsbrücke und in der          Johanniterkirche geplant, die die erworbenen Sinneseindrücke verbinden und vermitteln. Ich nehme dieimmanenten Bewegungen speziell ausgewählter Wasserplätze auf, um sie in Tanz zu übertragen. Das     Projekt startet an der Quelle der Lutz, fließt im Lauf der Jahreszeiten entlang der Lutz in die Ill bis nach Feldkirch. Meine Herangehensweise ist stark körper- und klangbezogen, auf meine Umgebung   eingehend, sich einlassend. Durch intensive Recherche und Begehungen eines Ortes und der so         erfahrenen Geschichten, entwickle ich Bewegungen, Installationen, Interventionen, Musik und Texte.

Gemeinsam mit einem Musiker habe ich im Winter begonnen. 

Winter. Die Kälte im Großen Walsertal hat aus dem Wasser der Lutz märchenhafte Figuren aus Eis      geformt und geheimnisvolle Objekte an den Uferrand gesetzt. Der Schnee schluckt alle Geräusche und  knirscht doch laut unter meinen Schritten. Die Zeit scheint in der Kälte genau so still zu stehen   wie das erstarrte Wasser. Die Musik klingt wie neu, hier draußen in der Natur. Die Art sich zu      bewegen ändert sich, wenn ich über Eis laufe oder durch tiefen Schnee tanze. Der Schnee in meiner   Hand schmilzt und wird wieder zu Wasser.

Frühling. Ich spüre das wärmende Sonnenlicht auf meiner Haut, spüre die Energie, die das frische    Quellwasser in meinem Körper hinterlässt, wenn ich aus dem kalten, klaren Wasser auftauche. Eis und Schnee werden zu fließendem Wasser … Transformation, die ich auch in mir selbst spüre. Das Wasser   der Lutz rauscht in einer ganz anderen Tonlage als der Wind, der die Bäume über mir in Bewegung hält. An manchen Tagen prasselt Regen auf mir nieder, lässt mich Schutz suchen oder unter ihm hindurch  tanzen.

Sommer. Die Lutz fließt in die Ill, wird größer, stärker, mitreißender, sie sucht ihren Weg in die  Stadt zu den Menschen, sucht den Kontakt mit ihnen. Am Ufer der Ill trifft man sich, verbindet sich mit dem Wasser, das nun willkommene Abkühlung bietet. Wieder hat das Licht sich verändert, lassen   die hohen Temperaturen unsere Bewegungen verlangsamen, träge werden. Die Tage werden immer länger,  die lauen Abende verleiten dazu, lange am Ufer der Ill zu verweilen, der Lärm der Stadt hat gegen   das Tosen des Wassers keine Chance.

Herbst. Der Kreis beginnt sich wieder zu schließen. Auch die Lutz wird müde, hat sich der Sonne     hingegeben, als Dunst verdampft, der morgens noch in den Wipfeln der Bäume hängt und je später das  Jahr,umso zäher der Nebel. Die Tage werden drastisch kürzer, die Trägheit des Sommers schnell       vergessen. Der Regen ist jetzt kühl, spitz klopft er auf Köpfe, Dächer und lässt die Oberfläche der Lutz tanzen.

 

2019

11.06.  11:11  11min





11.05.  11:11  11min




11.04.  11:11  11min






11.03.   11:11   11min



11.02.  11:11  11min


11.01.  11:11 11min


2018


2018